Stablecoins erklärt: Wie USDT und USDC ihren Wert halten
Was hinter einem Stablecoin steckt, wie Ausgabe und Rücktausch die Dollarbindung sichern, warum sie schon riss und was MiCA und der GENIUS Act verlangen.

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Ein Stablecoin ist ein Krypto-Token, der stets genau eine Einheit einer gewöhnlichen Währung wert sein soll, fast immer einen US-Dollar. Von den beiden größten, USDT von Tether und USDC von Circle, waren Ende September 2026 zusammen rund 259 Milliarden US-Dollar im Umlauf.
Dieser Leitfaden erklärt, was den Kurs stabil hält, was Reserveberichte belegen und was nicht, warum zwei bekannte Coins ihre Bindung verloren haben, weshalb beim Senden das Netzwerk zählt und was die neuen Regeln in der EU und den USA verlangen.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Stablecoin ist nur so solide wie die Vermögenswerte dahinter und das Versprechen des Emittenten, ihn in echtes Geld zurückzutauschen.
- USDT und USDC sind vor allem durch Bargeld und kurzlaufende US-Staatsanleihen gedeckt. Modelle, die auf Code statt auf Reserven setzten, sind zusammengebrochen.
- Ausgabe, Rücktausch und Händler, die an kleinen Kursabweichungen verdienen, halten den Preis nahe 1 US-Dollar – solange man den Reserven vertraut.
- Derselbe Coin existiert auf vielen Blockchains. Senden Sie ihn nur über ein Netzwerk, das der Empfänger unterstützt.
- Die EU-Verordnung MiCA gilt seit Juni 2024 für Stablecoins; der US-amerikanische GENIUS Act tritt am 18. Januar 2027 in Kraft.
Was ein Stablecoin ist
Die meisten Kryptowerte können an einem einzigen Tag um mehrere Prozent schwanken. Ein Stablecoin soll sich gar nicht bewegen, damit man ihn wie digitales Bargeld nutzen kann: zum Bezahlen, um Geld zwischen zwei Trades zu parken oder um Dollar in Minuten und zu jeder Uhrzeit ins Ausland zu schicken.
Hinter den meisten Stablecoins steht ein Unternehmen, der Emittent. Er gibt die Token aus und verspricht, sie zum Nennwert zurückzunehmen. Wer einen Stablecoin hält, hat also eine Forderung gegen diesen Emittenten und keine Bankeinlage – eine Einlagensicherung gibt es nicht. Emittenten können zudem Token an bestimmten Adressen einfrieren, etwa wenn Behörden gestohlene oder sanktionierte Gelder melden.
- Rund 184 Mrd. US-Dollar: USDT im Umlauf, 28. September 2026
- Rund 75 Mrd. US-Dollar: USDC im Umlauf, 29. September 2026
- 317 Mrd. US-Dollar: alle Stablecoins zusammen, April 2026
Drei Bauarten
Stablecoins unterscheiden sich vor allem darin, was hinter dem Versprechen von einem Dollar steht.
Mindmap: Stablecoins
- Fiat-gedeckt
- USDT (Tether)
- USDC (Circle)
- Krypto-besichert
- DAI und USDS (Sky)
- Algorithmisch
- TerraUSD, 2022 kollabiert
Fiat-gedeckte Coins halten klassische Vermögenswerte: Bankeinlagen, kurzlaufende US-Schatzwechsel (Treasury Bills), Repogeschäfte und Geldmarktfonds. USDT und USDC beherrschen diese Gruppe. Tether hält zusätzlich etwas Gold und Bitcoin, deren Kurse fallen können.
Krypto-besicherte Coins wie DAI und sein Nachfolger USDS von Sky (vormals MakerDAO) entstehen, wenn Nutzer Kryptowerte hinterlegen, die mehr wert sind als die ausgegebenen Stablecoins. Verliert die Sicherheit zu stark an Wert, wird sie automatisch verkauft. Dieser Puffer schützt die Bindung, doch ein plötzlicher Crash oder ein Softwarefehler kann sie trotzdem brechen.
Algorithmische Coins versuchen, die Bindung mit Code und einem Schwester-Token statt mit Reserven zu halten. Bei TerraUSD scheiterte dieses Modell spektakulär. Die EU reguliert solche Coins heute wie jeden anderen an eine Währung gekoppelten Stablecoin, und das US-Recht verlangt eine Deckung von eins zu eins.
Wie Ausgabe und Rücktausch die Bindung halten
Neue fiat-gedeckte Coins werden ausgegeben („gemintet“), wenn zugelassene Kunden dem Emittenten Geld überweisen, und vernichtet („geburnt“), wenn sie Coins gegen Dollar zurückgeben.
- Ein Unternehmen überweist Dollar (an den Emittenten)
- Der Emittent gibt Token aus (einen pro erhaltenem Dollar)
- Die Token zirkulieren (Wallets, Börsen, Apps)
- Ein Inhaber tauscht zurück (Token gehen an den Emittenten)
- Die Token werden vernichtet (Dollar werden ausgezahlt)
Direkt mit dem Emittenten handeln nur verifizierte Kunden, meist Unternehmen. Tether etwa verlangt für einen Rücktausch mindestens 100.000 US-Dollar und berechnet 0,1 % oder 1.000 US-Dollar, je nachdem, was höher ist. Alle anderen handeln an Börsen, und genau dort wird die Bindung verteidigt. Notiert USDT bei 99 Cent, kann ein verifizierter Händler kaufen und für 1 US-Dollar zurücktauschen; bei 1,01 US-Dollar kann er zu 1 US-Dollar neue Coins ausgeben lassen und verkaufen. Diese kleinen Gewinne ziehen den Kurs zurück Richtung Dollar.
Der Mechanismus funktioniert nur, solange der Rücktausch glaubwürdig ist. Stockt er oder zweifeln Anleger an den Reserven, kann der Kurs abrutschen.
Reserven und Prüfbescheinigungen: Was sie belegen
Emittenten veröffentlichen Reserveberichte, die Wirtschaftsprüfer kontrollieren. Die vierteljährliche Prüfbescheinigung (Attestation) für Tether, erstellt von BDO, wies zum 30. Juni 2026 Vermögenswerte von 187,75 Milliarden US-Dollar gegenüber Verbindlichkeiten von 183,64 Milliarden aus. Circle veröffentlicht monatliche Berichte, geprüft von einer der vier großen Prüfungsgesellschaften.
Eine solche Bescheinigung bestätigt, dass die gemeldeten Reserven an einem bestimmten Stichtag vorhanden waren und die ausgegebenen Token überstiegen. Über die Tage dazwischen sagt sie nichts, sie ist keine vollständige Prüfung der Finanzen des Emittenten, und sie garantiert nicht, dass sich die Reserven in einer Panik schnell verkaufen ließen.
Eine Prüfbescheinigung ist die Momentaufnahme eines einzigen Tages. Achten Sie nicht nur auf die Gesamtsumme, sondern auch darauf, woraus die Reserven bestehen, wo sie liegen und wer sie geprüft hat.
Auch die Zusammensetzung zählt. Forscher der US-Notenbank Federal Reserve stellten im April 2026 anhand der Angaben der Emittenten fest, dass USDT pro Coin rund 1,04 US-Dollar an Reserven hielt, davon aber nur etwa 0,74 US-Dollar in den sichersten Anlagen (Staatsanleihen, damit besicherte Repos und Bankeinlagen); die Reserven von USDC bestanden vollständig aus solchen Anlagen. Die Geschichte mahnt zur Vorsicht: 2021 verhängte die US-Aufsicht CFTC eine Strafe von 41 Millionen US-Dollar gegen Tether, weil die Reserven USDT in einer Stichprobe von 26 Monaten zwischen 2016 und 2018 nur an 27,6 % der Tage vollständig gedeckt hatten.

Wenn die Bindung reißt
TerraUSD, Mai 2022
TerraUSD (UST) war ein algorithmischer Stablecoin: Ein UST ließ sich jederzeit gegen LUNA-Token im Wert von 1 US-Dollar tauschen. Befeuert wurde die Nachfrage durch das Anchor-Protokoll, das mit Renditen von bis zu 20 % warb. Im Mai 2022 verlor UST seine Bindung; der massenhafte Tausch in LUNA überschwemmte den Markt mit neuen LUNA-Token, und beide fielen fast auf null. Die US-Staatsanwaltschaft beziffert die Verluste auf rund 40 Milliarden US-Dollar; Mitgründer Do Kwon wurde im Dezember 2025 zu 15 Jahren Haft verurteilt.
USDC, März 2023
Als am 10. März 2023 die Silicon Valley Bank (SVB) zusammenbrach, lagen dort 3,3 Milliarden US-Dollar von Circle, rund 8 % der USDC-Reserven. Über das Wochenende stockten die Rücktausche, und USDC fiel zeitweise auf 86 US-Cent. Am 12. März erklärten das US-Finanzministerium, die Federal Reserve und die Einlagensicherung FDIC, alle Einleger der Bank würden geschützt; tags darauf liefen die Rücktausche wieder, und die Bindung war zurück.
Die Lehre: Auch ein gut gedeckter Coin kann wackeln, wenn ein Teil der Reserven feststeckt – ein Coin ohne echte Reserven kann dagegen auf null fallen.
- : CFTC verhängt Strafe von 41 Mio. US-Dollar gegen Tether
- : TerraUSD verliert die Bindung und bricht zusammen
- : USDC fällt nach dem SVB-Kollaps auf etwa 86 Cent
- : MiCA-Regeln für Stablecoins werden in der EU wirksam
- : Frist für EU-Plattformen, nicht konforme Stablecoins zu streichen
- : GENIUS Act in den USA unterzeichnet
- : MiCA-Übergangsfrist für Kryptodienstleister endet
- : GENIUS Act tritt in Kraft
- : US-Plattformen dürfen nur zugelassene Stablecoins anbieten
Ein Coin, viele Netzwerke
USDT und USDC sind nicht an eine einzige Blockchain gebunden. Jeder Emittent bringt auf jedem unterstützten Netzwerk eine eigene Version seines Tokens heraus, alle gedeckt durch dieselben Reserven. Fast das gesamte USDT liegt auf TRON und Ethereum; USDC verteilt sich auf fast 40 Netzwerke, allen voran Ethereum.
Quelle: Transparenzdaten von Tether, 28. September 2026
| Milliarden US-Dollar | |
|---|---|
| TRON | 92,5 |
| Ethereum | 86,6 |
| Solana | 2,7 |
| Aptos | 0,6 |
| TON | 0,6 |
| Avalanche | 0,4 |
Dass die BNB Smart Chain fehlt, hat einen Grund: Tether gibt dort kein USDT aus. Das „USDT“, das die meisten auf der BNB Smart Chain nutzen, ist ein von Binance ausgegebener Brücken-Token, gedeckt durch USDT in Binances Besitz. Seine Deckung hängt also auch von Binance ab.
Beim Senden zählt das Netzwerk jedes Mal:
- Der Empfänger muss es unterstützen. USDT auf TRON und USDT auf Ethereum sind verschiedene Token auf verschiedenen Ledgern. Coins, die über ein Netzwerk gesendet werden, das die Empfangsadresse nicht unterstützt, können verloren gehen.
- Adressen sehen sich ähnlich. Ethereum und BNB Smart Chain nutzen dasselbe 0x-Format, sodass eine Adresse im falschen Netzwerk völlig gültig aussehen kann.
- Gebühren fallen in der Kryptowährung des Netzwerks an. Sie brauchen etwas TRX, ETH, BNB oder SOL, um einen Stablecoin auf der jeweiligen Chain zu bewegen.
- Die Unterstützung kann enden. Tether hat USDT auf fünf älteren Blockchains, darunter Omni und EOS, zum 1. September 2025 eingestellt und die restlichen Token dort eingefroren.
| Netzwerk | Gebühren in | Adressen | Wer das USDT ausgibt |
|---|---|---|---|
| TRON | TRX | Beginnen mit T | Tether |
| Ethereum | ETH | Beginnen mit 0x | Tether |
| BNB Smart Chain | BNB | Beginnen mit 0x | Binance (Brücken-Token) |
| Solana | SOL | Buchstaben und Ziffern | Tether |
Prüfen Sie vor dem Senden, ob das gewählte Netzwerk mit dem der Empfangsadresse übereinstimmt. Bei einer neuen Adresse senden Sie zuerst einen kleinen Testbetrag.
Wofür Stablecoins genutzt werden
Handel. Stablecoins sind das Bargeld der Kryptomärkte: Händler wechseln in sie, um Gewinne zu sichern, Geld zwischen Börsen zu verschieben und andere Kryptowerte zu bepreisen.
Zahlungen. Überweisungen sind in Minuten abgewickelt, an jedem Tag des Jahres – praktisch für Unternehmen, die Lieferanten im Ausland bezahlen. Im Alltag wird mit Stablecoins aber noch selten eingekauft: In einer Umfrage der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) von 2024 bezeichneten die meisten Zentralbanken Stablecoin-Zahlungen in ihrem Land außerhalb des Kryptohandels als unbedeutend.
Auslandsüberweisungen und Dollar-Ersparnisse. In manchen Schwellenländern nutzen Menschen Dollar-Stablecoins, um Geld in die Heimat zu schicken oder Dollar zu halten, wenn die eigene Währung an Wert verliert; laut derselben Umfrage sind sie in einigen dieser Länder für Rücküberweisungen weit verbreitet. Kosten verschwinden dadurch nicht: Der Wechsel zwischen Landeswährung und Stablecoins kostet meist Gebühren oder Kursaufschläge.
Die neuen Regeln in der EU und den USA
Europäische Union: MiCA
Die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA) gilt für Stablecoins seit dem 30. Juni 2024. Ein an eine einzige Währung gebundener Coin ist ein E-Geld-Token, den nur eine zugelassene Bank oder ein E-Geld-Institut ausgeben darf. Inhaber können ihn jederzeit kostenlos zum Nennwert zurücktauschen, und weder Emittenten noch Kryptodienstleister dürfen Zinsen darauf zahlen. Mindestens 30 % der erhaltenen Gelder müssen als Bankeinlagen gehalten werden, der Rest in sicheren, liquiden Anlagen derselben Währung. Wird ein Coin in einer Nicht-EU-Währung in einem Währungsraum für mehr als 1 Million Zahlungen und 200 Millionen Euro pro Tag genutzt, muss der Emittent die Ausgabe stoppen, bis die Nutzung sinkt.
Circle erhielt im Juli 2024 eine französische E-Geld-Lizenz; USDC und die Euro-Variante EURC sind daher MiCA-konform. USDT ist nach MiCA nicht zugelassen, weshalb in der EU lizenzierte Börsen es bis Ende März 2025 aus dem Angebot nehmen mussten. Und seit die MiCA-Übergangsfrist am 1. Juli 2026 abgelaufen ist, braucht jedes Unternehmen, das Kunden in der EU bedient, eine MiCA-Lizenz.
Vereinigte Staaten: der GENIUS Act
Der Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act (GENIUS Act) wurde am 18. Juli 2025 unterzeichnet. Zahlungs-Stablecoins dürfen in den USA nur zugelassene Emittenten ausgeben, also Tochtergesellschaften von Banken sowie auf Bundes- oder Bundesstaatsebene lizenzierte Unternehmen. Sie müssen pro Coin mindestens einen Dollar an Reserven halten – in Bargeld, Einlagen, Schatzwechseln mit höchstens 93 Tagen Restlaufzeit, Overnight-Repos oder Geldmarktfonds für Staatspapiere. Außerdem müssen sie ihre Reserven monatlich offenlegen, die Berichte von Wirtschaftsprüfern prüfen und von der Unternehmensspitze bestätigen lassen, und sie dürfen keine Zinsen oder Renditen zahlen. Emittenten mit mehr als 50 Milliarden US-Dollar im Umlauf brauchen geprüfte Jahresabschlüsse, und bei einer Pleite werden die Inhaber zuerst bedient.
Die Aufsichtsbehörden haben ihre Regeln vorgeschlagen, zuletzt die Federal Reserve am 24. September 2026, doch Ende September war noch keine davon endgültig. Das Gesetz tritt am 18. Januar 2027 in Kraft. Ab dem 18. Juli 2028 dürfen US-Plattformen nur noch Stablecoins zugelassener Emittenten anbieten oder solche ausländischer Emittenten, die die Bedingungen des Gesetzes erfüllen.
| EU: MiCA | USA: GENIUS Act | |
|---|---|---|
| Gilt | Seit 30. Juni 2024 | Ab 18. Januar 2027 |
| Wer ausgeben darf | Banken, E-Geld-Institute | Zugelassene, lizenzierte Emittenten |
| Reserven | Mindestens 30 % als Bankeinlagen | Bargeld, Einlagen, kurze Staatspapiere |
| Rücktausch | Zum Nennwert, jederzeit, gebührenfrei | Zeitnah, nach veröffentlichter Regel |
| Zinsen | Verboten | Für Emittenten verboten |
Auch Zentralbanken entwickeln eigenes digitales Geld; unser Vergleich CBDCs vs. Stablecoins stellt beides gegenüber.
Häufige Fragen
Ist ein Stablecoin dasselbe wie Geld auf dem Bankkonto?
Nein. Eine Bankeinlage ist eine Forderung gegen Ihre Bank und in der Regel durch die Einlagensicherung geschützt. Ein Stablecoin ist eine Forderung gegen seinen Emittenten, abgesichert durch Reserven und Rücktauschrechte statt durch eine Versicherung.
Können USDT oder USDC ihre Bindung verlieren?
Ja, zumindest vorübergehend. USDC fiel im März 2023 auf etwa 86 Cent, bevor es sich erholte. Voll gedeckte Coins kehren meist zu 1 US-Dollar zurück, wenn der Rücktausch funktioniert; Coins ohne echte Reserven tun das womöglich nie.
Zahlen Stablecoins Zinsen?
Nicht vom Emittenten, weder nach EU- noch nach US-Recht. Plattformen, die mit Renditen auf Stablecoins werben, erwirtschaften sie meist, indem sie die Coins verleihen oder anlegen – das bringt zusätzliches Risiko.
Über welches Netzwerk sollte ich USDT senden?
Über das Netzwerk, das die Adresse des Empfängers unterstützt. Vergleichen Sie danach die Gebühren, die Sie in der Kryptowährung des jeweiligen Netzwerks zahlen, und senden Sie im Zweifel zuerst einen kleinen Testbetrag.
Quellen
- Tether: Transparency
- Tether: Q2 2026 attestation, reserves and profit
- Circle: Transparency and stability
- Federal Reserve: Stablecoins in 2025, developments and financial stability implications
- Federal Reserve: Lessons from the Silicon Valley Bank failure and its impact on stablecoins
- SEC: SEC charges Terraform and CEO Do Kwon with defrauding investors
- CFTC: CFTC orders Tether and Bitfinex to pay fines totaling $42.5 million
- BIZ: Results of the 2024 BIS survey on central bank digital currencies and crypto
- EUR-Lex: Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte (MiCA)
- ESMA: Statement on crypto-asset services for non-MiCA-compliant ARTs and EMTs
- GovInfo: GENIUS Act, Public Law 119-27
- U.S. Treasury: Treasury seeks public comment on GENIUS Act proposed rulemaking


